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Sänger- und Musikantentreffen

 
Ostern kimmt...









Bunte Eier für das Osterfest - viel Spaß hat unserer Trachtenjugend das traditionelle Färben gemacht.

Damisch geht's bei da Jugend zua
















Ob Topfschlagen, Limbotanz oder Reise nach Jerusalem – bei der Faschingsgaudi unserer Trachtenjugend ging’s lustig und narrisch zu.

Pippi Langstrumpf hautnah









Wenn Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf schon mal nach Passau kommt, dann sind unsere Jungtrachtler natürlich mit dabei. Insgesamt 27 kleine Vereinsmitglieder saßen im Stadttheater, als das stärkste Mädchen der Welt auf der Bühne herumhopste.

Owe geht's zum Kohlbach - Trachtler auf Herbstwanderung






Viele Trachtler nahmen an der herbstlichen Wanderung teil. Auch am verwitterten Bildstock kam die Truppe vorbei.

Ois Guade zum Fünfasechzigsten





Ihren 65. Geburtstag haben die Mitglieder des Trachtenvereins „Immergrün“ Lämmersdorf groß gefeiert. Ort war der vollbesetzte Zechensaal in Kropfmühl. Viele Gäste, darunter die Knappenkapelle, waren zum Gratulieren gekommen. Letztere sorgte unter Stabführung von Gerhard Rott für musikalische Umrahmung. Damit lösten sie ein Preisversprechen ein. Die Lämmersdorfer waren nämlich die stärkste Gruppe beim Sternmarsch gewesen und hatten die Musik als Meistpreis gewonnen.

Der Festabend war getragen vom Dank an die Aufbauarbeit der Vereinsgründer, von zünftiger Musik, schönen Volkstänzen, aber auch von Nachdenklichkeit. Der Vorsitzende Bruno Schurm bezog dies auf das Einbringen der Trachtler beim Volkstanzen und Plattln, aber auch auf den Erhalt der zur Zeit gut strukturierten Nachwuchsarbeit. In einem Film von Hans Springer wurde auf die Jubiläumsfeierlichkeiten und den Sternmarsch zurückgeblendet.

Bürgermeister Hermann Duschl dankte den Lämmersdorfer Trachtlern für ihre Bemühungen zum Erhalt von Brauchtum, Tradition, Tracht und Tänzen sowie für ihre hervorragende Jugendarbeit. Die Trachtler stellten eine immer verlässliche Säule im Vereinsgefüge der Marktgemeinde dar, wie sie mit ihren zahlreichen Festteilnahmen und Auftritten eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Bruno Schurm hielt Rückschau auf die Anfänge: Josef Sterl aus Richtermühle hatte am 30. März 1949 in die Bauernstube bei Hutsteiner in Niederndorf zu einer Versammlung eingeladen, 24 Anwesende beschlossen dabei, einen Trachtenverein zu gründen. Am 29. April 1949 kam die offizielle Gründung des „Gebirgstrachtenerhaltungsverein Immergrün Lämmersdorf“. Als Gründungsvorstandschaft sind Sepp Sterl, Otto Hutsteiner, Sepp Rauecker, Sepp Oberneder, Max Bauer und Johann Kerber eingetragen. Dieser „offiziellen Gründung“ waren allerdings zwei Jahre Vorbereitung vorausgegangen. Eine Gruppe junger Dirndl und Buam hatte sich meist in Bauernstuben zum Platteln getroffen. Josef Oberneder aus Willersdorf hatte sie sachkundig angeleitet und immer wieder ermutigt. Auf seine Arbeit baute der Verein auf.

Als Gebirgstrachtenerhaltungsverein hatte man zuerst oberbayerische Vorbilder, später dann gab es eine Neuausrichtung auf die niederbayerischen Wurzeln mit einer erneuerten Passauer Bistumstracht, die heute noch getragen wird. Der Verein wuchs stetig. 1951 wurde das Gautrachtenfest in Untergriesbach ausgerichtet, 1954 wurde die erste Fahne angeschafft, Fahnenmutter wurde Therese Hutsteiner. Martin Bauer, Franz Binder und Sepp Steinmüller führten dann die nächsten Jahre den Verein.

Das Vereinsheim im Lämmersdorfer Feuerwehrhaus wurde gebaut, Kapellen und Marterl errichtet und saniert. Zum 50-jährigen Jubiläum gab es eine neue Fahne, Mariele Hutsteiner wurde neue Fahnenmutter.

Derzeit hat der Verein 471 Mitglieder, Tänzer, Plattler, Theaterspieler, Schnalzer, Sänger und Musikanten, aber auch passive Mitglieder. Mit 65 Jahren gibt es nun bei den Lämmersdorfer Trachtlern „Ruhestandserscheinungen“. Die aktiven Trachtler werden weniger. Dirndl, Burschen und vor allem aktive Erwachsene fehlen. Es werde zunehmend schwieriger, Leute für die Volkstanz-, Schnalzer- und Plattlergruppen zu finden. Für die gemeinsame Heimat, die Kultur und das Brauchtum müssten alle zusammenstehen, mahnte Vorstand Schurm, und sich im Sinn unserer Gründungsmitglieder weiter für bodenständiges Liedgut, Volkstanz, Plattler, Theaterspiel und Mundart einsetzen. „Die Kinder sollen doch auch mit dem alten Brauchtum aufwachsen, sie sollen die Heimat so erleben, wie wir sie vorgefunden haben“ gab der Vorstand zu bedenken. So ein Festabend helfe im weiteren Fortbestehen. Schurm war den Knappen dankbar, dass sie bei ihrem Jubiläumsfest die Mitglieder aus dem Vereinsalltag herausgeholt hätten.

Mit ihrem Wettbewerb, wer die meisten Teilnehmer ins Festzelt bringt, hätten sie genau den Geschmack getroffen. Alle hätten sich angestrengt, damit die Lämmersdorfer mit 159 Trachtlern den Meistpreis gewannen.

Anschließend wurde den Gründungsmitgliedern Angela Feller, Hans Kerber, Ludwig Mitterbauer, Xaver Haselböck und in Abwesenheit Max Bauer für ihre hervorragende Aufbauarbeit und ihre Verdienste ebenso gedankt wie Ehrenvorstand Sepp Steinmüller, der den Verein zehn Jahre umsichtig geleitet hatte.

Dann war Tanz angesagt im Zechensaal. Gekonnt präsentierten die Kinder der Nachwuchsgruppe die Sternpolka, die Erwachsenen folgten mit dem Laubentanz, die Burschen mit Plattler, Haushamer und Langschottisch und zusammen mit den Trachtlern der Nachbarvereine wurden abschließend der Niederbayerische Landler und der Marienfrieder getanzt, ehe die Knappenkapelle zum Abschluss der Festivität noch zünftig aufspielte.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 1. Oktober 2015, Ausgabe A, Autor: Norbert Pree


Jugendausflug: Villa Sinnenreich z'Rohrbach









In der Villa Sinnenreich im benachbarten Oberösterreich dreht sich alles um Wahrnehmung und Illusion. Spielerisch entdeckte unsere Jugend, wie der Mensch seiner Umwelt begegnet.